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Anime-Fanfiktions


                         Sailor Moon-Fanfiktions

1. Sailor Moon - Eine neue Zeit.

Inhalt: Nachdem Usagi und ihre Freundinnen die Gefahr Galaxia gebannt haben, herrscht viele Jahre Frieden. Die Töchter der Kriegerinnen wachsen in einer friedlichen Welt auf. Doch dann bedroht eine neue Gefahr die Erde und diesmal ist die Situation gefährlicher denn je. Und so schlüpfen die Erbinnen von Usa & Co. In die Matrosenanzüge iher Mütter und bekämpfen Das Böse - In the name of love and justice!(FSK12)

 

Leseprobe:  "Usagi Chiba!" Die strenge Stimme von Fräulein Tanaka riss Chibiusa aus ihren Tagträumen. "Da du es ja offenbar nicht nötig hast, meinem Unterricht zu folgen, gehe ich davon aus, dass du die Lösungen der Hausaufgaben bereits kennst! Also ab an die Tafel!", befahl Chibiusas Lehrerin. Die 14-Jährige stand auf und ging seelenruhig nach vorne. Dann schrieb sie ein Ergebnis nach dem anderen an, ohne zu zögern. Da sie niemand sehen konnte, lächelte sie kurz. Das "Mathe-Spezial-Training" mit ihrem Vater, Hotaru, Chikako und den anderen gestern war sehr aufschlussreich gewesen. Ihr Lächeln gefror, denn sie wusste, dass hinter ihr jetzt wieder getuschelt wurde.
  "Wie schnell sie schreibt!"
  "Kein Wunder, ihre Freundinnen sind doch alle Streber von der Mugen-Schule"
  "Wie sie es nur in diese Clique geschafft hat?"
  "Liegt doch auf der Hand, ihr Vater ist da schließlich der Rektor!"

  "Vitamin B? Glaubst du echt?"
  "Ach, lasst sie doch! Sie ist halt schlau in Mathe, dafür ist sie eine Japanisch-Niete!"
  "Hihi, ja das stimmt. Und außerdem ist es super, wenn die Tanaka gleich wieder kocht, weil sie alles richtig hat!"
  "Ach Hikari und Ayaka, ihr könnt still sein, ihr seid doch mit der Streberin verschwistert!"
Diese und ähnliche Kommentare drangen zu Chibiusa an  die Tafel durch. Sie war Ayaka und Hikari dankbar, dass sie sie verteidigten. Nachdem die Lösungen perfekt an der Tafel standen setzte sie sich wieder. Von überall trafen sie ein paar giftige und ein paar bewundernde Blicke. Den giftigsten von allen hatte aber Fräulein Tanaka aufgesetzt, die über ihre Niederlage sichtlich enttäuscht war. Die Mädchen und Jungen ließen die restliche Mathestunde mit dem boshaften Fräulein über sich ergehen. Dann läutete endlich die Glocke. Chibiusa stand auf, packte ihre Sachen zusammen und ging aus dem Klassenraum. Keiner ihrer Klassenkameraden sagte Auf Wiedersehen, nur ein paar sahen sie unsicher lächelnd an. Einzig allein Sora Nakamura lächelte sie an und murmelte: "Ciao, Chibiusa. Wir sehen uns morgen." Chibiusa merkte, dass sie rot wurde und ärgerte sich dafür. Kurz blickte sie auf den Boden, dann sah sie hoch, lachte Sora an und erwiderte: "Ja, bis morgen!" Dann hakte sie sich bei Hikari und Ayaka, die gerade aus der Klasse kamen unter und die drei Mädchen gingen im Gleichschritt aus der Schule. Alle, an denen sie vorbeikamen, sahen ihnen nach. Leute, die so sehr nach einer Einheit aussehen, sind gruselig, da waren sich die Mitschüler der Freundinnen einig. Die drei Mädchen hätten unterschiedlicher nicht sein können:
In der Mitte ging Chibiusa, die pink gefärbten Haare zum Odango gebunden und am Kragen ihrer Schuluniform eine Herzförmige Brosche festgemacht - ein Erbstück ihrer Mutter. Von ihr ging etwas aus, was ihre Mitschüler verunsicherte. Irgendwie war das unglaublich hübsche Mädchen, das dazu auch noch intelligent war, unnahbar. Obwohl Chibiusa das herzliche Wesen ihrer Mutter geerbt hatte, fiel es ihr schwer, auf andere zuzugehen. Und dass ihrer Mitschüler sie entweder behandelten, als wäre sie unantastbar oder, als wäre sie eine arrogante Streberin, verunsicherte sie natürlich. Wie gut, dass ihre Freundinnen da waren!
Links von Chibiusa ging Hiraki. Sie trug ihre brünetten Locken immer zu zwei Zöpfen geknotet und ihre grünen Augen strahlten pure Lebensfreude aus. Hikari war ein sportlicher, frischer Typ zum Pferdestehlen. Sie war die, die Chibiusa immer wieder aufbaute. Obwohl Hikari nichts gegen einen ordentlichen Stadtbummel hatte und auch oft von Jungs schwärmte, hatte sie einen jungenhaften Touch. Zweimal in der Woche ging sie zum Kampfsport und am liebsten hörte sie Punk-Rock.
Rechts lief die Schulschönheit Ayaka. Sie war ungemein beliebt, weil sie mit ihren langen, blonden Haaren, die immer zu einem geflochten Zopf gebunden waren und den strahlenden, blauen Augen nicht nur wunderschön war, sondern auch freundlich, lustig und verständnisvoll war. Ayaka liebte Musik: Seit ihrem siebten Lebensjahr ging sie zum HipHop und sie war sehr gut. Letztes Jahr war sie in die Tanzgruppe der Schule eingetreten und beim letzten Schulkonzert war sie stark für ihre Leistung bejubelt worden.
Mittlerweile waren die Mädchen auf dem Weg zu den Chibas. "Na, hat dein Freund es heute wieder versucht?", fragte Ayaka und stieß Chibiusa sanft in die Rippe.
"Hm? Meinst du Sora?"
"Wen sonst? Fräulein Tanaka?"
"Haha. Wie oft soll ich euch eigentlich noch erklären, dass Sora und ich nur Freunde sind?"
"Natürlich. So wie der dich immer anstrahlt? Und du wirst immer rot wenn ihr euch unterhaltet.“
Sie hatten ja Recht. Sora sah wahnsinnig gut aus mit seinen schokoladenbraunen Haaren und den dunklen Augen. Außerdem war er so groß. Er war intelligent, hatte Humor, und war freundlich. Sora war schon süß.
 „Na gut. Vielleicht…habt ihr  ja recht….“
 „Nicht dein Ernst!!“
 „Also, er hat schon was, findet ihr nicht?
Hikari und Ayaka sahen Chibiusa an, als hätte sie ihnen erzählt, dass es wirklich komfortabel ist, mit sieben Mann in einem Gartenschuppen zu wohnen.

 

2.Sailor Moon mal anders

Inhalt: Die 16-jährige Usagi Tsukino und ihre beste Freundin Makoto liegen im Dauer-Clinch mit den Klassenzicken Minako Aino und Rei Hino. Die beiden haben ein offensichtliches Problem mit der stillen Ami. Wie aus diesen unterschiedlichen Mädchen Freundinnen werden, auf welche Weise sie ihre Traumtypen erobern und warum am Ende doch noch alles gut geht, will ich euch erzählen...(FSK12)

 

Leseprobe: Juuba-High School, große Pause. Usagi hatte es sich mit ihrer Freundin Makoto in einer Ecke bequem gemacht und jetzt unterhielten sie sich angeregt. Auch die „Honiggesichter“, wie Usagi sie nannte, Minako und Rei redeten. Allerdings quatschten Usagi und Makoto über das neue Sailor-V-Spiel, während Rei und Minako über Naru lästerten. Dann wurde den beiden langweilig und der zickige Blondschopf Minako zeigte auf Ami, die in einer Ecke saß und ein Buch las. Dann flüsterte sie ihrer Busenfreundin etwas ins Ohr und die beiden gingen zu Ami, die nichts mitbekam.
Wer allerdings gut aufgepasst hatte, war Usagi. Sofort stand sie auf und ging in Richtung Honiggesichter. Ihre Freundin folgten ihr. „Na, Blaubirne? Forschst du nach, welchen gentechnischen Fehler deine Haare haben?“ Gehässig sah Minako zu Ami runter. Die richtete sich auf und ging einfach in eine andere Ecke. Rei wollte schon hinterher, als Usagi sie fest hielt. Makoto schnappte sich Minako. „Lasst sie doch einfach in Ruhe! Was hat sie euch getan?“, fragte Usagi heftig. Rei blitzte ihre Erzfeindin an und giftete: „Was geht dich das an, Odango? Halt dich raus, das ist eine Sache zwischen uns und der Blaubirne!“ „Nenn sie nicht Odango, Hino-San!“ donnerte Makoto, „Du bist hier nicht die allertollste.“ „Aber du, Goliath!“, höhnte Minako. „Wenn du nur halb so toll wie groß wärst, das wär schon mal ein großer Vorteil!“ „Und die Sache mit Ami geht uns wohl etwas an! Ihr habt nicht das Recht sie fertig zu machen. Ihr seid nur neidisch auf ihre Noten und kommt nicht damit klar, dass sie sich die Haare färbt! Ist doch wohl ihre Sache!“ konterte Usagi. „Es ist nicht eure Sache“, kam da plötzlich ein dünnes Stimmchen von unten.
Die vier Zicken sahen auf den Boden und blickten auf die sich aufrichtende Ami. „Das ist eine Angelegenheit zwischen Blondie, Miss Übernatürlich und mir. Danke, Mako-Chan und Usa-Chan, aber mit den Tafelschwammhirnen komme ich schon klar. Usa-Chan, kümmere dich mal lieber um Mamoru-San, er sieht schon wieder zu dir rüber!“ Bei ihren letzten Worten sah Ami nicht Usagi sondern Rei an. Die zuckte bei der Bemerkung mit Mamoru merklich zusammen. Minako dagegen sah man an, wie sehr sie sich über ihren Sieg über Makoto und Usagi freute und  triumphierte: „Da hört ihr’s! Dann könnt ihr ja jemand anderen vor der Einsamkeit retten. Wir wär’s mit Chiba?“ „Halt die Klappe, Mina!“, zischte Rei. Usagi grinste Rei spöttisch an. Dann sah sie zu Makoto auf, wuschelte sich einmal durch die Haare, zog mit Lipgloss ihren Mund nach und fragte: „Meinst du, ich gefalle Mamo-Chan so?“ Man sah Rei an, dass langsam alle Farbe aus ihrem Gesicht wich und einem ungesunden Rot-Grün Platz schuf. Makoto unterdrückte ein Lachen, ließ den Blick einmal an ihrer Freundin herunterwandern und hob den Daumen nach oben. Dann schlenderten die beiden Arm in Arm rüber zu Mamoru. Rei wurde blass, als sie Mamorus Blicke auf Usagi sah. „Na warte, du Bitch!“, knurrte sie. „Das zahl ich dir heim!“ Sie zog ihre Schulbluse ein wenig runter, um ihre Dekolleté zu erweitern, dann ging sie hüftenwackelnd zu ihrem Schwarm, der sich schon längst wieder mit seinem Mondgesicht rumstritt. „Natürlich hättest du den Mathetest nicht verhauen müssen, Odango! Wenn du nur einmal lernen würdest…“ Mamoru schlug sich theatralisch  die Hand vor die Stirn. Usagi, die die kleinen Neckereien schon längst nicht mehr ernst nahm, lachte. Dann setzte sie ihren Hundeblick auf, warf die Haare nach hinten und rief mit gespielter Verzweiflung: „Du bist auch nicht perfekt, Baka! Aber“, sie klimperte mit den Augenlidern, „Wenn du mir vor der nächsten Klausur hilfst, Mamo-Chan, dann schreib ich bestimmt besser! Schließlich bist du ja sooooo klug!“ Den letzten Satz hatte sie sich nicht verkneifen können, als sie Rei angewackelt hatte kommen sehen. Nun erblickte Mamoru Rei auch. Er stöhnte leicht. Diese schwarzhaarige Tussi nervte. Er hatte ihr schon so oft erklärt, dass er nichts von ihr wollte. Und trotzdem konnte diese Nervensäge nicht in Ruhe lassen. Usagi zwinkerte ihm verschwörerisch zu und er verstand. Sofort fiel er mit ein. „Gerne doch, meine liebe Usa-Chan. Es gibt doch nichts schöneres, als Zeit mit der süßen kleinen Weichbirne zu verbringen!“ Als Rei das hörte, rannte sie tränenunterdrückend  zurück zu Minako. Diese Tsukino und ihr geliebter Mamoru waren also schon ein Paar. Diese kleine Ziege würde noch sehen! Ein wenig betreten sahen Mamoru und Usagi Rei hinterher. Aber jetzt mussten sie zu Ende spielen. Mamoru beugte sich zu Usagi runter und umarmte sie. Dann hauchte der Blondschopf ihrem ‚Mamo-Chan‘ noch einen Kuss auf die Wange und ging mit Makoto zu rück in die kleine Ecke. „Respekt, Usa!“, raunte Makoto. „Danke Mako, aber die Lektion hat das Miststück verdient. Kaum hatten sie sich wieder hingesetzt, schellte es zur Mathestunde und sie mussten auf ihre Plätze zurück.

 

3.4 Seasons - 4 Lovestories

 

Inhalt:  Mich hat es schon immer geärgert, dass das Liebesleben von Ami, Rei, Mako und Mina in Sailor Moon so kurz kommt. Darum sorge ich jetzt selber für Abhilfe: Hier bekommt jede der vier ein Mann fürs Leben, und das in ihrer ganz persönlichen Jahreszeit...(FSK12)

 

Leseprobe:  Leider kann ich euch zu dieser FF keine Leseprobe liefern, da ihr sonst einen Viertel des Projektes kennen würdet. Vielleicht guckt ihr trotzdem mal rein...

 

4.Hochzeit mit Aussicht auf Turbulenzen

 

Inhalt: Endlich läuten die Hochzeitsglocken für Usagi und Mamoru... doch was kann bei einer Usagi Tsukino schon gut gehen? Natürlich wird der schönste Tag ihres Lebens von jeder Menge Störenfriede heimgesucht, wie zum Beispiel einer verrückten Zwillingsschwester, einem entlaufenem Tierheim, einer highen Brautjungfer und einer Romanze, mit der niemand gerechnet hätte... (FSK12)

 

Leseprobe:  „Und ich sehe wirklich nicht zu dick aus?“, fragte Bunny besorgt und sah an sich herunter. Sie trug ihr Brautkleid. Es war schlicht, passte aber perfekt zu ihr. „Siehst du nicht, aber du solltest vielleicht trotzdem ein wenig abnehmen…“, stichelte Rei. „Du bist gemein!“, jammerte die Braut. Warum war Rei immer so fies? Aber sie wusste ja, dass alles ok war, so lange Mamoru sie so liebte, wie sie war, mit all ihren Ecken und Kanten, und mit ihrem Babyspeck.

Es klopfte an die Tür. „Das wird Ami sein… oder Mamoru will wieder spionieren!“, sagte Rei und öffnete die Tür, um erst mal zu gucken, wer da stand. Sie sah einen schwarzen Haarschopf und ein paar dunkelblaue Augen. „Zum letzten Mal,  warte bis sie vor dem Altar steht, du Spanner!“, wollte sie Bunnys zukünftigen Ehemann schon anblaffen, als sie plötzlich erkannte,  dass gar nicht Mamoru vor der Tür stand, sondern eine junge Frau, die ihm verblüffend ähnlich sah. Im nächsten Moment flog ihr die Tür ins Gesicht und die Fremde schneite herein.

„Hallöchen, Hallöchen!“, rief sie der verdatterten Bunny zu. „Du musst dann wohl Mamorus zukünftige Ehefrau sein, du Glückliche! Na dann lass dich mal ansehen… Himmel bist du hübsch! Nur ein bisschen dick an der Hüfte, gut, dass dein Verlobter nicht auf so was achtet!“, sie kicherte albern und wandte sich dann Rei zu. „Und du musst Rei sein, seine Trauzeugin und beste Freundin?“

Rei, die sich gerade von dem Schlag erholt hatte nickte nur benommen. „Naja, ihr würdet aber auch hübsch aussehen zusammen. Aber du kleines…“, sie sah wieder zur armen, verwirrten Bunny, „Du wirst eine fabelhafte Ehefrau abgeben. Bunny, nicht wahr? Was für ein hübscher Name, und er passt so gut zu Mamoru! Bunny und Mamoru, Bunny und Mamoru… einfach herrlich!“  Bunny hatte endlich ihre Fassung wieder gewonnen und rief so laut, wie sie konnte: „Mamoruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!“

Zehn Minuten später saßen Bunny, ihre Freundinnen, Mamoru und die Fremde zusammen. Bunny schluchzte leise, ihr Verlobter hatte tröstend einen Arm um sie gelegt und starrte die Frau, die ihm so verstörend ähnlich sah, böse an. Rei hielt sich einen Eisbeutel an die Stirn, Ami und Makoto versuchten die demolierte Tür wieder herzurichten und Minako legte Bunnys Kleid und Zubehör wieder ordentlich zusammen.

„Was hast du dir bitte dabei gedacht, Yumiko? Du schneist hier rein, verschreckst meine zukünftige Ehefrau, verletzt meine Trauzeugin und zerstörst ganz nebenbei auch noch die Tür eines Hauses, zu dem du eigentlich gar keinen Zutritt hast! Was soll das?“ Yumiko sah schuldbewusst nach unten. „Ich hab nicht nachgedacht, Mamo. Du kennst mich doch, ich war so aufgeregt über  die Nachricht, dass ich einfach nicht nachgedacht habe. Ich meine, du wirst heiraten, da kann man doch schon mal den Kopf verlieren!“

Mamoru seufzte ergeben. „Wäre ja nicht so schlimm, wenn du nicht andauernd so etwas anstellen würdest!“ Bunny reichte es langsam. „ Hören Sie mal, ich möchte echt nicht unhöflich sein, aber wer zum Teufel sind Sie?“, fragte sie und sah die Schwarzhaarige verärgert an. Die wiederum starrte fassungslos zu Mamoru und fragte:

„Du hast ihr nichts von mir erzählt?“ Mamoru schüttelte nur den Kopf. „Und wieso nicht?“ „Weil ich jedes Mal nach unseren Treffen wieder hoffe, dich nie wieder sehen zu müssen.“, knurrte er und  erklärte Bunny dann: „Schatz, das hier ist Yumiko Chiba, meine Zwillingsschwester.“ „ZWILLINGS-WAS?!?!?“, brüllte Bunny. „WARUM HAST DU MIR NIE ERZÄHLT, DASS DU EINE ZWILLINGSSCHWESTER HAST?“ „Ich hielt es nicht für notwendig. Nach dem Tod unserer Eltern, haben uns verschiedene Familien adoptiert. Wir haben uns jedes Jahr zweimal, an Weihnachten und Geburtstagen gesehen, bis wir 20 waren, und ab dann nur noch unregelmäßig. Und jedes Mal, wenn wir uns treffen, zoffen wir uns. Und jedes Mal hoffe ich, dass es das letzte Mal war.“

„Wie nett.“, grummelte Yumiko. „Also bist du meine zukünftige Schwägerin?“, fragte Bunny ungläubig. „Tja, so sieht’s aus.“ Mamoru räusperte sich verlegen. „Nicht nur das, sie ist auch meine Ringträgerin.“ „Hä? Wieso? Ich denke, ihr hasst euch.“ „Nein, er hasst mich.“, maulte Yumiko. „Stimmt gar nicht, du hast immer angefangen!“ Rei wurde das Ganze zu  viel und sprach ein Machtwort. „Hört auf ihr beiden, ihr benehmt wie Kleinkinder… oh, mein Kopf!“

„Sie hat recht, Bruderherz. Du heiratest in nicht mal mehr einer Woche, wenn wir uns jetzt die ganze Zeit zanken, verlieren wir nur Zeit. Frieden?“ „Frieden!“ Die beiden umarmten sich und Bunny schluchzte. „So ergriffen?“, fragte Minako lächelnd. „Nein, ich will nur nicht, dass Mamoru eine Andere umarmt!“

„Aber Bunny, sie sind Geschwister!“, kicherte Ami. „Na und? Es tut trotzdem weh!“, fuhr sie ihre Freundin an. „Bitte Mamoru, lass sie wieder los.“ Mamoru seufzte und ging zu seiner Verlobten. „Bunny, du weißt doch, dass ich nur dich liebe!“ Die Freundinnen waren diese Szene ja gewohnt, Yumiko jedoch betrachtete  sie mit gemischten Gefühlen. ‚Der steht ja total unterm Pantoffel! Andererseits… wenn er glücklich ist…‘

So ging dieser reichlich aufregende Tag in Harmonie zu Ende.

 

 

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